Ügyészek Országos Egyesülete
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Vor den Anfängen


 

 

 

…oder der Landesverein der Richter und Staatsanwälte

  


 

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Der von der Richterschaft des Gerichtshofs Nagyvárad (Groβwardein) zuerst im Jahre 1904 gedrängte Landesverein wurde im Jahre 1907 mit dem Namen Landesverein der Richter und Staatsanwälte (LvRS) gegründet. An der Gründungsversammlung wurde Károly Grecsák, Richter der Kuria (das oberste richterliche Gremium des Landes) zum Präsidenten gewählt. Ein Jahr später hatte der Verein bereits 2742 Mitglieder.

 

„Die Organisation war nach Gerichtshöfen auf Sektionen gegliedert. Das Direktorat hat seit den Anfängen eine aktive Rolle gespielt: hat Memoranden zur Reform der Ernennung der Richter und Staatsanwälte, zur Vereinfachung der Geschätsführung zum Justizminister eingereicht und die Einbeziehung des Vereins in die Vorbereitung der Rechtsvorschriften verlangt.

 

Unter den Zielen des LvRS sind die Errichtung von Wohlstandseinrichtungen, von Internaten zur Hilfe der Studien der Kinder der Vereinsmitglieder, der Bau von Familienhäusern mittels der Tilgung aus den Wohnungsgeldern, Organiserung eigener Finanzinstitut, Errichtung eines Vereins zur Krankenhilfe und die Ausgabe einer eigenen Zeitschrift zu erwähnen. Als Ergebnis ist im Jahre 1909 das Offizielle Bulletin des Vereins, dann im Jahre 1915 die Zeitung der Richter und Staatsanwälte erschienen. Infolge der Organisierungstätigkeit des Vereins wurden in 1910 auf dem Klein-Schwabenberg (Kis-Svábhegy) von Buda Grundstücke erworben, wo – in der Siedlung der Richter und Staatsanwälte – 25 Familienhäuser und 12 Wohnräume mit 3-4 Zimmern aufgebaut wurden. Hier wurde im Jahre 1912 ein 80 köpfiges Internat für Richter- und Staatsanwaltssöhne errichtet, während in Debrecen im Jahre 1915 ein Wohnheim für 20 Studenten eröffnet wurde.”

 

(Auszug aus dem Buch „Die Geschichte der ungarischen königlichen Staatsanwaltschaft” von Dr. László Nánási)